Mit seiner langen und teils konfusen Rede vor der UN-Vollversammlung hat Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi
seinen Dolmetscher an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht. Nach 75 Minuten habe der Dolmetscher
entnervt aufgegeben und "Ich kann nicht mehr" gerufen, berichtete die Zeitung "New York Post" am Freitag
(Ortszeit). Die Chefin der Arabischen Dolmetsch-Kabine bei den Vereinten Nationen, Rasha Ajalyaqeen, sei
ihm zu Hilfe geeilt und habe die letzten 20 Minuten der Rede übernommen. Gaddafis Dolmetscher sei
"einfach zusammengebrochen", sagte einer seiner Kollegen der Zeitung. So etwas habe er in 25 Jahren
zum ersten Mal gesehen. Gaddafi hatte am Mittwoch in seiner Rede bei der diesjährigen Generaldebatte
die Vereinten Nationen und den UN-Sicherheitsrat scharf angegriffen und vom Westen 7,77 Billionen Dollar
(rund 5,26 Billionen Euro) für Afrika als Entschädigung für die Kolonialzeit gefordert.
(aus http://www.kleinezeitung.at)
Hier noch ein nettes Aha-Erlebnis auf einer Abschlußfahrt nach Frankreich. An einer Eisdiele wurde die Bekannte
stutzig, als sie "Fischereieis" auf der mehrsprachigen Karte mit den Eissorten las.
Des Rätsels Lösung? Die englische Entsprechung war "Peach". Klingelt's?
Genau: "pêche" (Pfirsisch/Fischfang). Da sieht man mal wieder, daß auch Wörterbücher nicht der Heilige Gral sind.
(eingeschickt von Christina Heger)
"Raider heißt jetzt Twix... sonst ändert sich nix." Mit diesem Werbeslogan wurden 1991 deutsche Naschkatzen darauf aufmerksam gemacht, daß daß der Schokoriegel einen neuen Namen erhielt. Sie ahnen schon warum? Ein "Räuber" oder "Plünderer", so die englische Übersetzung, erschien der Firma Masterfood anscheinend zu gefährlich für eine internationale Vermarktung. Vielleicht hätte es die Kunden ja sogar animiert, ohne zu Bezahlen in den Genuß zu kommen?
Mullefluppet (Kolumnist der Aachener Zeitung) ist schon länger begeistert von der asiatischen Höflichkeit. Was jüngst
beim chinesischen Schnellimbiss bestätigt wurde, als der Mann an der Bestellungsaufnahme sagte: "Der nette Herr!" Wieso sind
hier alle Herren nett - so fragte sich Fluppi und freute sich dennoch. Bis er an der Kasse zahlen mußte: "Se Euro bitte".
Da wurde ihm klar, daß der Mann Probleme mit den"ächs" oder "chs"-Lauten hatte. Geschmeckt hat's trotzdem.
(Aus: Mullefluppet, Aachener Zeitung, gefunden von Rolf und Irmgard Frieß)
Die bisher schönste Anekdote erzählte mir ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Eine hochschwangere Türkin wurde mit dem
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, die Wehen machten sich schon recht stark bemerkbar. Begleitet wurde Sie von ihrem
Mann, der im Gegensatz zur Patientin über Deutschkenntnisse verfügte und somit auch dolmetschen mußte. Als der
Rettungsassistent die Frau zum Hecheln aufforderte, verstand der besorgte Dolmetscher dieses Wort (verständlicherweise)
nicht sofort. Wie ein Hund solle Sie machen, bemühte man sich um eine Erklärung. Die Übertragung ins
Türkische folgte sofort. Allerdings mußten sich die Helfer das Lachen noch etwas verkneifen, als die Frau
daraufhin anfing zu bellen. Wau! Wau!
(erzählt von Andre Maier)
Als der zweitgrößte japanische Reiseveranstalter, die "Kinki Nippon Tourist Company", den englischsprachigen Markt erobern wollte, wunderte man sich über die außergewöhnlich hohe Nachfrage durch Sextouristen. Als ein findiger Mitarbeiter bemerkte, daß man hier die ""perversen Japan-Touristen" umwarb, suchte man schnell nach einer Alternative...
In einem Hotel in Tokio: "Is forbitten to steal hotel towels please. If you are not person to do such thing is please not to read notis."
Wenn Sie das jetzt nicht lustig finden, warum lesen Sie es dann?
Auf die Frage ihrer amerikanischen Schwiegermutter, wie sie die gebratenen Hühnerschenkel zubereitet hatte, antwortete die stolze schwäbische Hausfrau: "First I killed them and then I frightened them."
Für den einen ist es nur eine Zahl, für andere haben "4711" oder "69" eine tiefere Bedeutung. Und so löst die Bezeichnung des Kultporsches "911" in den USA seit zehn Jahren eher Unbehagen aus. Grund für eine Namensänderung?
Als vor langer Zeit in Deutschland die ersten Eisenbahnstrecken angelegt wurden, ließ man die hierzu (hoffentlich) passenden Loks in England bauen. Leider vergaß man, daß man jenseits des Kanals nicht nur die Uhren anders gehen. Auch die Gänsefüßchen bedeuten nicht "Zoll", sondern "inch" Haben Sie die Lok auch eine Nummer kleiner?
Lange Zeit dachte ich, die Ultra-Veilchen-Strahlen kann nichts mehr toppen, bis ich gestern auf den Bericht über eine Fachmesse für Luftfahrt stieß. Der Übersetzer kannte sich wirklich gut mit den entsprechenen Begriffen und Inhalten aus. Das ist keineswegs ironisch gemeint und somit fiel auch nicht auf, daß es sich um eine Übersetzung handelte. Zumindest nicht bis zum Rahmenprogramm mit dem Auftritt einer "Luftwiderstandskönigin". Wie man so einen Titel gewinnen kann? Nun, ganz einfach, man(n) zieht sich Frauenkleidung an, was dann oft als "Drag-Queen" bezeichnet wird.